04.01.2017

Alles wandelt sich - Ovid und das grausame Rumänien

 

Ovid? Das ist doch der mit Amor und Psyche und den vielen Geschichten von Verwandlungen und Abschied? Genau. Und  die kluge, in Irland lebende Autorin Gabrielle Alioth kam auf die Idee, uns, Ihre Schriftsteller-Kollegen, zu fragen, was wir mit Ovids Geschichten anfangen könnten. Eine ganze Menge! 

Viele, sehr verschiedene Geschichten, Anekdoten und Gedichte sind so in dem Sammelband „Alles wandelt sich - Echos auf Ovid“ zusammengekommen (Herausgegeben von Gabrielle Alioth und Hans-Christian Oeser, P&L Edition, München 2016, 208 Seiten, € 14,80 / ISBN 978-3-95669-083-9)

 

Sich mit einem antiken Text auseinanderzusetzen, war eine echte Herausforderung. Für mich war aber gleich klar, „welchen Ovid“ ich beim Schopfe packe: Es ist die Sage von Aktaion, dem Jäger, der Diana beim Baden erwischt. Aktaions erotische Neugier rächt sich grausam … Mich hat die Geschichte in meine Jugend zurück katapultiert. Damals habe ich drei schreckliche Wochen in einem sogenannten „Urlaub“ in Rumänien verbracht. Schrecklich, weil das Land unter der Knute des Diktators Ceausescu ächzte - und unter dem grausamen Regime des Geheimdienstes. Daraus habe ich ein Langgedicht in der Form von Ovids Aktaion gemacht. 

Lesen Sie selbst - oder kommen Sie zur Lesung nach Köln!

 

 

 

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© 2017 Gabriela Jaskulla